
Damals holten die Mädchen in der Nacht zum Ostersonntag zwischen 00.00 Uhr und 1.00 Uhr das Osterwasser aus einem Fließ, das aus östlicher Richtung, also vom
Sonnenaufgang her, floss.
Das Osterwasser diente zu Heilzwecken bei Menschen und Tieren. So wurde das Vieh mit Osterwasser besprengt, damit Krankheiten fern gehalten werden.
Aber auch der Glaube
an Reinheit und Schönheit durch das Wasser trieb die Mädchen des Nachts raus an
das Wasser. Hals und Gesicht wurden mit dem Wasser gewaschen, denn das Osterwasser verlieh der Trägerin Schönheit und Frische für ein ganzes Jahr.