Die Entstehung des Spreewaldes
Den Ursprung seiner Entstehung findet der Spreewald in der
Eiszeit. Gesteinsablagerungen in Form von Grundmoränen (unter dem Eis) und
Endmoränen (am Eisrand) bildeten die Landschaft.
Dazwischen strömten mindestens tausend Jahre lang die Schmelzwasser der Eiszeitgletscher.
Dazwischen strömten mindestens tausend Jahre lang die Schmelzwasser der Eiszeitgletscher.
In dem mit Schwemmsand gefüllten Baruther Urstromtal
verzweigten sie sich zum Delta und formten so die Grundlage für den
Oberspreewald. An den Rändern dieser Schwemmsandflächen bildeten sich viele kleine
Erhöhungen; Sandinseln, die auch Kaupen genannt werden.Auf diesen verstreuten Sandinseln entstanden im 17.Jahrhundert Streusiedlungen, die bekannteste ist Burg Kauper.
Der Oberspreewald erstreckt sich heute zwischen den Orten Lübben, Straupitz und Vetschau im Süden.
Die Grenze zum Unterspreewald bildet die Talverengung bei Lübben. Er liegt bereits im Rücklauf des Baruther Urstromtals. Die Spree ist hier auch spreewaldtypisch vernetzt. Der Unterspreewald erstreckt sich zwischen den Orten Schlepzig, Krausnick, Alt Schadow und Groß Leuthen.
Die Hauptquelle der Spree liegt in Neugersdorf, einer Kleinstadt im Lausitzer Bergland, nahe der Grenze zu Tschechien. Sie durchquert die Heide- und Teichlandschaft zwischen Bautzen und Spremberg, fließt durch Cottbus und Lübben und führt weiter über Beeskow und Fürstenwalde nach Berlin.





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