
In dem mit Schwemmsand gefüllten Baruther Urstromtal
verzweigten sie sich zum Delta und formten so die Grundlage für den
Oberspreewald. An den Rändern dieser Schwemmsandflächen bildeten sich viele kleine
Erhöhungen; Sandinseln, die auch Kaupen genannt werden.
Auf diesen verstreuten Sandinseln entstanden im 17.Jahrhundert Streusiedlungen,
die bekannteste ist Burg Kauper.
Der Oberspreewald erstreckt sich heute zwischen den Orten Lübben, Straupitz und
Vetschau im Süden.
Die Grenze zum Unterspreewald bildet die Talverengung bei Lübben. Er liegt
bereits im Rücklauf des Baruther Urstromtals. Die Spree ist hier auch
spreewaldtypisch vernetzt. Der Unterspreewald erstreckt sich zwischen den Orten
Schlepzig, Krausnick, Alt Schadow und Groß Leuthen.
Die Hauptquelle der Spree liegt in Neugersdorf, einer Kleinstadt im Lausitzer
Bergland, nahe der Grenze zu Tschechien. Sie durchquert die Heide- und
Teichlandschaft zwischen Bautzen und Spremberg, fließt durch Cottbus und Lübben
und führt weiter über Beeskow und Fürstenwalde nach Berlin.