Ihre Partner vor Ort





...die grüne Seite im Spreewald

Wissen austauschen im Spreewald
Qualitätsauszeichnung Service Qualität Brandenburg

Mein Urlaubsplaner:

Diese Seite ausdruckenSeite drucken Diese Seite weiterempfehlenSeite weiterempfehlen Diese Seite zum Urlaubsplaner hinzufügenSeite zu Urlaubsplaner hinzufügen Den Urlaubsplaner bearbeitenUrlaubsplaner bearbeiten Diese Seite zu Favoriten hinzufügenSeite zu Favoriten hinzufügen

Index

A - G  |  H - N  |  O - U  |  V - Z

Oberspreewald

Der Oberspreewald erstreckt sich zwischen Lübben, Straupitz und Vetschau im Süden. Er ist circa 300 Kilometer groß und entstehungsgeschichtlich ein Teil des Glogau-Baruther Urstromtals. Er markiert damit die Linie des weitesten Eisvorstoßes zur Zeit der Weichsel Vereisung vor etwa 20.000 Jahren.

Ostereier, sorbische

Sorbische Ostereier sind reich verziert. Verschieden Techniken werden hierfür angewandt. Die Wachstechnik ist wohl die bekannteste und älteste Technik.

Das Ei gilt seit altersher als Fruchtbarkeits- und Wachstumssymbol. Verzierte Eier wurden und werden immer noch gern zu Ostern verschenkt, damit die innewohnende Lebenskraft an den Beschenkten übergeht. Die älteste Erwähnung von sorbischen Ostereiern ist aus der Zeit um 1700.

Paddeln

Ein breitgefächertes Fließenlabyrinth lädt den Wasserwanderer ein, die schönsten Flecken des Spreewaldes mit dem Paddelboot zu erkunden. Zum besseren Zurechtfinden im Labyrinth gibt es spezielle Wasserwanderkarten und eine Ausschilderung der Fließe mit Gewässernamen. Karten erhalten Sie beim Paddelbootverleiher.

Bevor der Paddler den Spreewald auf eigene Faust erkunden möchte, sollte er einige Verhaltensregeln im Biosphärenreservat beachten:

  • Uferbereiche meiden, befestigte Ein- und Ausstiegsstellen nutzen

  • keine Pflanzen pflücken und beschädigen

  • Sperrung einiger Fließe aus Naturschutzgründen beachten

  • Paddeln nur bis eine Stunde nach Sonnenuntergang, um nachtaktive Tiere nicht zu stören

  • Rücksicht auf entgegenkommende oder vorbeifahrende Kähne nehmen

  • Hinweisschilder zur Bedienung der Schleusen beachten

  • Befahren flacher Fließe vermeiden

  • Lärm vermeiden

  • Verbot von Motoren an Paddelbooten und Kajaks

  • Verbot des Wegwerfens von Abfällen

  • Zelten, Grillen und Feuer entzünden in der freien Landschaft nicht erlaubt

Röcke

Die Röcke (Kosula, der Rock) gehören zur Festtagstracht.
hier mehr Infos zur Festtagstracht

Seidenhalstuch

Um den Schultern liegt das pastellfarbene Seidenhalstuch (Cypjel) bei einer Tracht. Es ist ebenfalls mit Blumenranken bestickt und außerdem mit einer Tüllspitze umsäumt.

Spree

Die Hauptquelle der Spree liegt in Neugersdorf, einer Kleinstadt im Lausitzer Bergland, nahe der Grenze zur Tschechischen Republik. Sie durchquert die Heide- und Teichlandschaft zwischen Bautzen und Spremberg, fließt durch Cottbus und führt weiter über Beeskow und Fürstenwalde nach Berlin.

Im Burger Raum teilt sich die Hauptspree in mehr als 350 Kanäle, Fließe und Gräben, die teils auch künstlich erschaffen wurden.

Schleusensystem

Wegen der zum Teil erheblichen Höhenunterschiede zwischen den Kanälen, sind bei Ihrer Fahrt einige Schleusen zu überwinden, die in Selbstbedienung betrieben werden. Ab und zu werden Ihnen Kinder und Jugendliche hilfreich zur Seite stehen, die auf diese Art und Weise ihr Taschengeld aufbessern. Das hat Tradition und Sie sollten es nicht als lästig ansehen. Manchmal wird Ihnen sogar ein kleiner Reim vorgetragen.

Unterspreewald

Im nördlichen Teil des Spreewaldes, rund um Schlepzig, erstreckt sich der Unterspreewald. Er entstand erst, als sich die Gletscher schon auf dem Rückzug befanden und ist circa 100 km² groß.

Index

A - G  |  H - N  |  O - U  |  V - Z