Sie ist das älteste Cottbuser Gotteshaus.
Wie schon der Name verrät, ist sie der Rest eines ehemaligen
Franziskanerklosters aus dem 13. / 14. Jahrhundert. Das zeigt sich vor allen
Dingen in dem gotischem Innengewölbe der Kirche.
Hier befindet sich das älteste Zeugnis der Cottbuser
Stadtgeschichte: eine Grabplatte, mit der Darstellung des Stadtgründers
Fredehelm von Cottbus und seiner Frau Adelheid. Die Brust des Stadtgründers
zeigt das Familienwappen, den Krebs. Auch sein Schwert trägt die Verzierung
eines Krebses, das heute gültige Wappentier der Stadt.
Vollständig aus
Holz gearbeitet ist die reich verzierte Kanzel aus der Zeit um1720, das
sichdaneben befindliche Kruzifix aus der Zeit um 1310 und auch der maechtige
Altar aus dem 18.Jahrhundert. Vor dem Altar befindet sich ein Taufstein aus dem
15.Jahrhundert. Auch er ist reich verziert, obwohler vollständig aus Stein ist.
Die Klosterkirche wird auch Wendische Kirche genannt. Früher hielt man
hier regelmäßig Gottesdienste in wendischer Sprache, da im Cottbuser Umfeld die
Sorben und Wenden beheimatet waren. Heute wird der wendische Gottesdienst nur
einmal im Jahr abgehalten; am ersten Weihnachtsfeiertag.
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