
Die Schinkelkirche in Straupitz erhebt sich auf längsrechteckigem
Grundriss. Der geschlossene Baukörper ist mit einem Satteldach gedeckt.
An seiner nach Südwesten gerichteten Fassade erheben sich zwei
mehrgeschossige Türme. Eine über die gesamte Breite des Gebäudes
reichende mehrstufige Freitreppe führt zu drei großen
Rundbogenportalen. Zwei Kämpfergesimse an den Portalen und den Fenstern
der beiden Seitenachsen sowie ein profiliertes Kranzgesims umziehen den
gesamten Baukörper.
Sie stellen ein wirksames horizontales Gegengewicht zu den
vertikalen Baugliedern dar, den hohen Türmen der Fassade und den langen
Fensterbahnen an den Seiten des Gebäudes. Über dem mittleren Portal ist
auf Höhe des ersten Geschosses eine breite Schrifttafel eingelassen,
mit der Inschrift: Lobet den Herrn in seinem Heiligtum; Lobet ihn in
der Veste seiner Macht! Alles was Odem hat, lobe den Herrn, Halleluia
Psalm 150. V. 1. und 6.".
Die Türme beginnen über dem Kranzgesims und enden mit einem
geraden Abschluss, tragen flache Pyramidendächer und sind mit
Eisenkreuzen bekrönt. Die hohe Symmetrie der Fassade wird auch an den
Seiten des Baues beibehalten.
In dieses wohldurchdachte und klar berechnete System von Horizontalen
wurden die unterschiedlichen Wandöffnungen, Fenster und Türen,
eingesetzt, so dass eine ästhetisch ansprechende, straff gegliederte
Aufteilung der Wandfliesen.
Zu besichtigen ist die Kirche immer nach den Gottesdiensten.
Gottesdienste jeden Sonntag um 10.00 Uhr. Kindergottesdienst um 10.00
Uhr im Gemeinderaum.